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2011 BallonflugGegründet wurde die Mannheimer Turn- und Sportgesellschaft (MTG) 1899. Im Pfeifferswörth haben wir auf einem Areal von 45.000 Quadratmetern eine Kunststoffanlage mit sechs Rundbahnen, einen Werferplatz, einen Rasenplatz, einen Kunstrasenplatz und acht Tennisplätze. An das Gelände der MTG ist der Olympiastützpunkt Rhein-Neckar mit einer Leichtathletikhalle angegliedert.

 

Derzeit sind in neun Abteilungen ca. 1500 Mitglieder sportlich aktiv:

 

Leichtathletik

Rasenkraftsport

Tennis

Tischtennis

Triathlon

Gesundheitssport

Handball

Ski, Board & Outdoor (SBO)

American Football

 

Ob Olympiateilnehmer, Spitzensportler, Breitensportler, Gesundheitssportler oder Behindertensportler. Alle haben Spaß bei der MTG 1899 e.V.

 

Unsere MTG Vereinsgaststätte wird unter der neuen Leitung von Familie Radic als öffentliche Gaststätte geführt und verfügt neben einer sehr guten regionalen Küche mit Balkanischen Spezialitäten über zwei Nebenzimmer für Veranstaltungen und einem Wintergarten, sowie eine Terrasse. Familie Radic freut sich auf ihren Besuch und steht für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

 

 

 

Geschichte der MTG (Mannheimer Turn- und Sport-Gesellschaft 1899 e.V.)

 

15.05.1899        Carl Bender, Eduard Bender, Wilhelm Bissinger, Hermann Hostmann, Jakob Krumb, Bernhard Mayer, Justus Münch, Ludwig Peitavy, Eduard Poppe, Fritz Reusch, Otto Schneider, Otto Wailersbacher und Heinrich Wiegemann gründen die MTG (Mannheimer Turn Gesellschaft). Zweck des Vereins war die Förderung des Turnens und des Wanderns

                          In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts vollzog sich dann aber im Verein eine Wandlung vom Turnen zu den Rasenspielen und vor allem zur Leichtathletik hin

1899                  Aufnahme in den Rhein-Neckar Turngau

1913                  Eintrag in das Vereinsregister

                          Die Herren Kürschner, Knapp, Stoll und Walch erringen Siege beim Deutschen Turnfest in Leipzig

1914                  Beitritt zum Südwestdeutschen Verband für Leichtathletik

1919                  Bau einer Sportstätte und eines Vereinsheimes im Schlosspark Mannheim

                          Es werden in den nächsten Jahren neben der Leichtathletik-Abteilung noch Hockey, Handball, Schwimmen, Tischtennis und Tennis-Abteilung gegründet

1920                  Carl Fritz über 200 Meter, E. Hottenstein über 110 Meter Hürden, Ellen Harzhein über 100 Meter sowie die 4x100 Meter Staffeln der Männer und Frauen werden die ersten Badischen Meister der MTG

1922                  Otto Neumann wird über 400 Meter in Duisburg erster Deutscher Meister der MTG

1923                  Otto Neumann gewinnt beim Deutschen Turnfest in München den 400 Meter Lauf

1924                  Festabend anlässlich des 25jährigen Jubiläums im Nibelungensaal des Mannheimer Rosengartens

                          Otto Neumann, Hermann, Wellenreuther, Willi Apfel und Arthur Hebel laufen in Berlin in der Schwedenstaffel (400 m, 300 m, 200 m, 100 m) in 1:58,7 min neuen Weltrekord

1928                  Otto Neumann holt bei den Olympischen Spielen in Amsterdam mit der 4 x 400 Meter Staffel die Silbermedaille

                          Wegen des Baus der Rheinbrücke muss die Sportanlage im Schlosspark aufgegeben werden

1936                  Einweihung der neuen Sportanlage im Pfeifferswörth

1939                  Bei einem Sportfest anlässlich des 40jährigen Jubiläums stellt Rudolf Harbig im MTG-Stadion über 800 Meter in 1:50,5 einen neuen Deutschen Rekord auf

1939-1945         Sportanlage wird während des II. Weltkrieges zu einer Flag-Abwehrstellung umgebaut und vollständig zerstört

1947-1949         Wiederaufbau der Sportanlage im Pfeifferswörth

1959                  DMM-Durchgang gegen den ASV Köln und den Karlsruher SC vor 6.000 Zuschauern, die die damaligen Spitzenathleten Manfred Germar, Martin Lauer, Carl Kaufmann und Hans Fütterer sehen wollten

1959-1963         Bau des Tennis-Clubhauses

1963-1965         Bau des Clubhauses

Seit 1964           Erfolgreiche Jugendarbeit der Leichtathletikabteilung stellvertretend sei Heiner Buss, Ingo Röper und vor allem seit 1975 Michael Hoffmann genannt

1965                  Gründung der Rasenkraftsport-Abteilung

                          Die Rasenkraftsportabteilung war seit dieser Zeit mehrfach Ausrichter der Deutschen Rasenkraftsportmeisterschaften

1966                  Hannelore Jahn wird Europameisterin im Eisstockschießen in Salzburg

1972                  Die Tennisanlage wird auf acht Plätze erweitert

1974                  Die Damenmannschaft der MTG wird innerhalb von drei Wochen Deutscher Mannschaftsmeister und Europameister im Eisstockschießen

1981                  Bau der Leichtathletik-Kunststoffbahn

1983                  Andreas Rizzi wird mit der 4x100 Meter-Staffel bei den Weltmeisterschaften in Helsinki Fünfter

1984                  Weltrekord im Zehnkampf in Mannheim durch Jürgen Hingsen

                          Nicole Leistenschneider gehört der deutschen 4x400 Meter Staffel an, die bei den Olympischen Spielen in Los Angeles die Bronzemedaille gewinnt

1985                  Nicole Leistenschneider holt bei den Junioren-Europameisterschaften Gold mit der 4x400 Meter-Staffel und Silber über 400 Meter

1987-1988         Bau der Leichtathletikhalle und Errichtung des Olympiastützpunktes für Leichtathletik

1988                  Claudia Zaczkiewicz gewinnt bei den Olympischen Spielen in Seoul die Bronzemedaille über 100 Meter Hürden

                          Kurt Herrmann, Gründungsmitglied der Rasensportabteilung, erhält die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für seine langjährigen Verdienste im Ehrenamt

                          Gründung der Abteilung Gesundheitssport

1989                  Gaby Lippe-Roth gewinnt bei der Halleneuropameisterschaft in Den Haag Bronze

1991                  Heinz Weis erringt bei den Weltmeisterschaften in Tokio im Hammerwerfen Bronze

                          Ralf Kahles holt bei den Junioren-Europameisterschaften in Saloniki im Kugelstoßen Bronze

1992                  Der heutige Abteilungsleiter Rasenkraftsport Dietmar Schöbel wird bei den Altersklassenmeisterschaften der Leichtathleten in Christiansand Bronzemedaillengewinner im Hammerwerfen

Seit 1994           Ausrichter der Internationalen Junioren-Gala der Leichtathletik

1996                  Gründung der Abteilung Triathlon

                          Wolfgang Kreißig erringt bei den Olympischen Spielen in Atlanta im Hochsprung den 9. Platz

1997                  Verleihung des „Grünen Bandes“ der Dresdner Bank für vorbildliche Jugendarbeit an die Leichtathletik-Abteilung

1998                  Die A-Schülerinnen werden erstmals in der Geschichte der MTG beim DLV-DSMM-Endkampf in Dormagen Deutscher Mannschaftsmeister

                          Ebenfalls einzigartig ist der Staffelerfolg der 4x100 Staffel bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin in der Besetzung Patrik Weimer, Andreas Schofer, Jerome Crews und Michael Schäfer

                          Alina Astafei holt bei der Halleneuropameisterschaft in Valencia im Hochsprung Silber und bei den Europameisterschaften in Budapest Bronze

                          Caren Sonn wird Fünfte beim Weltcup in Johannesburg

                          Jerome Crews erreicht mit der 4x100 Meter-Staffel bei den Europameisterschaften in Budapest den fünften Platz

1999                  Anlässlich der Feier des 100jährigen Jubiläums der MTG im MTG-Stadion überquert Wolfgang Kreißig im Hochsprung die damalige deutsche Jahresbestleistung von 2,34 m und scheitert nur knapp am Deutschen Rekord von 2,38 m

2000                  Robert Figl holt bei den Paralympics in Sydney über 1.500 m Rennrollstuhlfahren Bronze

                          Wolfgang Kreißig wird zum Ende seiner Karriere bei den Olympischen Spielen in Sydney Achter

2002                  Gründung der Abteilung Ski, Board & Outdoor (SBO)

2004                  Beim Demonstrationslauf der Männer über 1.500 m Rennrollstuhlfahren bei den Olympischen Spielen in Athen gewinnt Robert Figl die Goldmedaille

2004-2006         Normann Stadler gewinnt zweimal den Ironman auf Hawaii und wird damit zweimal Triathlon-Weltmeister auf der Langdistanz

2005                  Kirsten Bolm gewinnt Bronze bei den Halleneuropameisterschaften in Madrid über 60 Meter Hürden und wird bei der Weltmeisterschaft in Helsinki Vierte über 100 Meter Hürden

                          Anne Möllinger und Johanna Kedzierski werden mit der 4x100 Meter Staffel bei der Junioren-Europameisterschaft U23 in Erfurt Zweite

                          Julia Müller-Foell erringt mit der 4x400 Meter Staffel bei den Junioren-Europameisterschaften in Kaunas/Litauen Silber

                          Die 4x100 Meter Staffel der Frauen in der Besetzung Sabine Siepelt, Sabrina Mulrain, Anne Möllinger und Johanna Kedzierski wird in Wattenscheid mit neuem badischen Rekord Deutscher Meister

                          Gründung der Abteilung American Football

2006                  Kirsten Bolm erringt über 100 Meter Hürden bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Göteborg die Silbermedaille

2006-2009         Timo Bracht wird beim Iron-Man Germany in Frankfurt gleichzeitig Triathlon-Europameisterschaft der Langdistanz zweimal Erster und somit Europameister und je einmal Zweiter und Dritter und erreicht beim Ironman auf Hawaii im Jahr 2009 den sechsten Platz als zweitbester Deutscher

2007                  Kirsten Bolm gewinnt bei den Halleneuropameisterschaften in Birmingham Bronze

2008-2009         Erneuerung der Leichtathletik-Kunststoffbahn

2009                  Anne Möllinger und Verena Sailer werden mit der 4x100 Meter Staffel Dritte bei den Weltmeisterschaften in Berlin. Verena Sailer ist die schnellste weiße Frau der Welt. Darüber hinaus gewinnt Verena Sailer bei den Halleneuropameisterschaften in Turin noch Bronze

                          Andreas Hoffmann wird U 20 Europameister in Novi Sad im Speerwerfen

                          Shanice Craft erringt in Brixen im Diskuswerfen die Bronzemedaille bei den Leichtathletik-Jugendweltmeisterschaften

2010                  Verena Sailer holt in Barcelona über 100 Meter Gold und kann sich mit dem Titel Europameisterin schmücken. Dieser Erfolg bewirkt außerdem, dass sie den Bambi in der Kategorie Sport erhält und Dritte bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres wird

                          Shanice Craft wird bei den erstmals ausgetragenen Olympischen Spielen der Jugendlichen in Singapur im Diskuswerfen Olympiasiegerin. Patrick Domogala holt über 200 Meter eine Bronzemedaille

                          Mit Sina Haas wird erstmals in der Geschichte der Tennisabteilung eine Spielerin der MTG Deutsche Hallentennismeisterin der Frauen

2011                  Carolin Nytra wird in Paris über 60 Meter Hürden Europameisterin

                          Shanice Craft holt in Tallinn im Diskuswerfen den Junioreneuropameistertitel

                          Almuth Grüber erringt in Köln die Deutsche Vizemeisterschaft im Triathlon auf der Langdistanz

                          Das Football-Team der MTG Bandits steigt in die 1. Bundesliga auf

2012                  Shanice Craft gewinnt bei den Juniorenweltmeisterschaften in Barcelona im Kugelstoßen Gold und im Diskuswerfen Silber und wird am Ende der Saison zur Juniorensportlerin des Jahres gewählt

                          Anne Cibis geb. Möllinger und Verena Sailer werden mit der 4x100 Meter-Staffel in Helsinki Europameister und in London Fünfte der Olympischen Spiele

                          Marc Schuh erringt bei den Paralympics in London im 100 Meter Rollstuhlsprint den fünften Platz und über 400 Meter den sechsten Platz

                          Das Football-Team der MTG Bandits erreicht überraschend als Neuling in der Bundesliga die Play-offs, scheitert aber im Viertelfinale

                          Jannik Gieße wird Deutscher Jugend-Hallenmeister der Junioren U14 im Tennis

                          Baubeginn des Werferplatzes und des Kunstrasens

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